Aus einer vergangenen Zeit aber nicht vergessen...2016

betrunken von der Einsamkeit und Traurigkeit– wache ich auf – spüre das ich total verdreht dort liege – ich höre ein entferntes dumpfen Knallen – sehe gar nichts – der Nebel so dicht – dass ich noch nicht einmal mehr die Tannen, die nur wenige Meter vorm Fenster stehen , sehen kann.

 

Es ist Silvester  – und aufgrund des Getöses gehe ich davon aus – dass es nun 24:00 Uhr ist.

Ich bin total erschöpft und schließe wieder meine Augen. Gespenstisch erscheint es mir – so wie die Situation an sich.

Alptraum – hör auf……..

 

Das ist nun schon eine ganze Weile her – aber auf einmal musste ich wieder daran denken – während ich bei 31 Grad Hitze mit offenem Fenster über die Autobahn mit 120 Km/h fahre.

Im Radio läuft irgendein Song auf Brüll. Die Musik versucht die Fahrgeräusche zu übertönen.

 

Ich bin wieder Glücklich – mit mir selbst. Mag die Tage die da kommen und sind. Mir stellt sich die Frage – ob man sich mit einer Situation abfindet, in der die besagte Zeit – Wunden heilt, oder ist es so, dass man einen inneren Reifeprozess durchmacht. Das sich Dinge in ihrer Gewichtigkeit verlagern?

 

Ich habe viel gelernt in dieser Zeit – mich selbst und meine Mitmenschen analysiert.

 

Ich habe erkannt – dass es verschiedene Ebenen in den Reifeprozessen gibt. Habe erkannt – dass Menschen nicht kompatibel mit mir sind. Ohne Bewertung darüber, werden solche Menschen ganz sicher nicht mehr in meinem Leben einen Platz finden. Ich lasse sie weitergehen – an mir vorbei.

 

Ich bin mir selbst wichtig geworden – lasse nur noch Menschen in mein Leben, die fähig sind mit mir zu schwingen – im Gleichklang, um einen Austausch auf gleicher Ebene zu spüren.

 

Ich weiß nicht, warum mich auf einmal solche Gedanken von der einen Sekunde auf der anderen beherrschen. Vielleicht ein Abschluss – eine Bilanz ziehen zu können?

 

Ich wechsle den Sender und mir dröhnt zu den Fahrgeräuschen eine wirklich fröhlicher Song entgegen. Ich drehe die Lautstärke noch mehr auf und fahre mit einem Lächeln weiter…

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